Hochschulen in Deutschland – Eine Übersicht

Deutsche Hochschulen sind für ihren guten Ruf bekannt, das preiswerte Studentenleben in der Bundesrepublik ebenso und so entscheiden sich ganz folgerichtig jede Menge Menschen für ein Studium im Lande. Im Moment gibt es 428 anerkannte Hochschulen und diese weisen laut Erfassung Daten wie das wichtige Recht zur Promotion, das Jahr der Gründung oder auch die momentane Anzahl der Studenten aus.

Aufteilung und Studienangebote

Noch bevor man sich in Deutschland für dieses oder jenes Studium in fachlicher Hinsicht entscheidet, braucht es zuvor noch die Wahl des eigentlichen Trägers und der Ausrichtung des Angebots. Insgesamt gibt es hierzulande 108 Universitäten, das sind besonders breit gefächerte Hochschulen, die zudem zu allen hohen Abschlüssen berechtigen. Daneben spielen vor allem die mehr als 200 Fachhochschulen eine große Rolle, hier wird Praxis und Lernen in der Theorie besonders eng miteinander verknüpft. Dazu gibt es noch pädagogische Hochschulen, es gibt die konfessionell gebundenen Träger, Fachhochschulen für die Verwaltung und natürlich auch Kunsthochschulen in Deutschland.

Die ganze Vielfalt: Geisteswissenschaften, Soziale Studien, Wirtschaft, Ingenieure, Kunst und Naturwissenschaften – Deutschlands Hochschullandschaft bietet alles, was Studierende an Vielfalt erwarten und was den später beschäftigenden Unternehmen wichtig ist. Die Auswahl ist riesengroß und es gibt dazu für einige besonders begehrte Fächer wie Medizin oder auch Psychologie einen sogenannten Numerus Clausus, der orientiert sich am Notenschnitt und erfordert in jedem Fall ein umfassendes Bewerbungsverfahren.

Unterteilt ist das Ganze noch einmal in staatlich betriebene und private Einrichtungen, die freilich stets eine staatliche Zulassung brauchen. Der größte Anteil bei den Hochschulen fällt natürlich an den Staat, aber gerade die erwähnten konfessionellen Einrichtungen werden entweder von der katholischen oder eben von der evangelischen Kirche in der Bundesrepublik unterhalten. Private Angebote adressieren oft Fachhochschulen, hier findet eine Verquickung zwischen Wirtschaft und Studium statt, was vergleichsweise viele Träger großen Unternehmen zugehörig macht.

Besonderheiten der deutschen Hochschulen

Natürlich steht hier an erster Stelle das Fehlen von Studiengebühren an den staatlichen Einrichtungen, ein Umstand, der die Popularität der deutschen Angebote für Studierende gerade auch im Ausland enorm erhöht. Es gab zwar mal den Versuch, vor allem in konservativ regierten Bundesländern, eine solche Abgabe zu erzwingen, aber zum einen die Gerichte und zum anderen die Wahlen zu den Parlamenten haben das schlussendlich wieder abgeschafft.

Auch die Abschlüsse von Bachelor über Master bis hin zur Promotion sind international anerkannt und garantieren deutsche Qualität beim Studium. Dafür gibt es die Vorgaben aus der EU, aber auch nationale Prüfvorschriften, was sicher nicht in allen Fächern eine vorteilhafte Beschleunigung des Studiums gewährleisten soll. Hiergegen regt sich zwar Widerstand, aber die europaweite Zusammenarbeit wird kaum dazu führen, dass in Deutschland das alte System, basierend auf Diplom und ähnlichen Abschlüssen wiedereingeführt wird.