Deutsche Hochschulen mit den meisten ausländischen Studierenden

Natürlich studieren in der Bundesrepublik nicht nur deutsche Bürger, sondern auch jede Menge Leute aus dem Ausland. Ein Blick auf die einschlägig belegten Hochschulen zeigt mitunter beeindruckend hohe Anteile und dabei ist es zweitrangig, aus welchen Ländern die eingeschriebenen Studenten kommen. Viele private Angebote adressieren ganz bewusst an eine internationale Klientel, etwa durch Mehrsprachigkeit in den Lehrprogrammen, während die staatlichen Hochschulen vor allem bei einer künstlerischen Ausrichtung über die Landesgrenzen hinaus beliebt sind.

Private Angebote

Auf Platz 1 in der Liste ganz allgemein steht das Bard College Berlin, das sich selbst auch gleich noch als A Liberal Arts University bezeichnet. Die 134 Studenten vor Ort sind zu gut 88 Prozent Ausländer, was vielleicht auch an den Gebühren dieser Lehranstalt liegen mag. Auch die European School of Management and Technology, gelegen in Berlin, hat ähnliche Zahlen vorzuweisen, immerhin rund 79 Prozent der 257 Studenten kommen aus anderen Ländern. Und schließlich folgt auf den vorderen Rängen noch die Jacobs University Bremen mit einem Anteil von 74 Prozent, dort studieren aber auch gut 1100 Leute.

Was der Staat zu bieten hat

Hier rangiert die Staatliche Hochschule für Bildende Künste Frankfurt am Main an erster Stelle, dort sind knapp 200 Studenten am Start, das macht immerhin rund 85 Prozent Ausländer aus. Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin folgt auf dem Fuße, hier sind gut etwa 71 Prozent der mehr als 500 Studierenden keine Deutschen und offenbar wählen viele diese mit einer besonders reichen Tradition ausgestattete Kunsthochschule. Das gilt in ähnlicher Weise für die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, wo sich etwas mehr als 600 Studenten eingeschrieben haben, von denen rund die Hälfte aus dem Ausland stammt.