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Coca-Cola HBC Österreich und ÖAMTC ePower.Business: Gemeinsam auf Kurs zur elektrischen Flotte

28. Mai 2026 um 15:46·Friedrich Schneider
Coca-Cola HBC Österreich und ÖAMTC ePower.Business: Gemeinsam auf Kurs zur elektrischen Flotte

LGR Reutlingen – 28 Mai 2026 | Coca-Cola HBC Österreich treibt die Elektrifizierung seines Fuhrparks voran und hat dabei die Partnerschaft mit ÖAMTC ePower.Business ins Leben gerufen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, eine umfassende Ladeinfrastruktur aufzubauen und die Mitarbeiter aktiv in den Prozess einzubinden. Am Standort Edelstal im Burgenland werden bereits täglich Elektro-LKW für den Transport von Gütern nach Wien und Graz eingesetzt.

Seit dem Jahr 2020 hat Coca-Cola HBC Österreich seinen Fuhrpark schrittweise auf Elektromobilität umgestellt. Dabei wird das Prinzip verfolgt, dass jedes Dieselfahrzeug, das aus dem Verkehr gezogen wird, durch ein Elektrofahrzeug ersetzt wird. “Unser Ziel ist es, bis 2030 unsere gesamte Flotte, mit wenigen technischen Ausnahmen, auf Elektromobilität umzustellen”, erklärt Lorenz Müller, Fleet Lead des Unternehmens. Aktuell besteht der Fuhrpark aus rund 300 Fahrzeugen, darunter PKWs, Techniker-Vans und LKWs, von denen bereits über 50 % elektrifiziert sind.

Am Standort Edelstal stehen zwei Lademöglichkeiten zur Verfügung: vier Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten für Mitarbeiter mit E-Dienstfahrzeugen sowie ein Schnelllader für E-LKWs in der Ladezone. Um den Mitarbeitern das Laden zu Hause zu erleichtern, stellt das Unternehmen einen ÖAMTC ePower NRGkick zur Verfügung, eine mobile Wallbox, die ohne feste Infrastruktur funktioniert. Müller berichtet, dass das Feedback der Mitarbeiter zum Laden zu Hause durchweg positiv ist, insbesondere die einfache Bedienung und die transparente Einsicht in die Ladeleistungen werden geschätzt.

Im Frühjahr 2024 nahm Coca-Cola HBC Österreich in Zusammenarbeit mit dem Transportpartner LKW Walter den ersten Elektro-LKW in Betrieb. Dieser pendelt täglich zwischen dem Produktionsstandort Edelstal und den Zentrallagern von Kunden in Wien. “Bislang haben wir mit diesem Elektro-LKW über 130.000 km zurückgelegt”, bilanziert Gerald Leichtfried, Distribution Manager. Ein zweiter Elektro-LKW folgte im Frühjahr 2026, diesmal in Kooperation mit einem steirischen Transportpartner, der Kunden im Raum Graz beliefert. Das Unternehmen evaluiert zudem kontinuierlich neue Regionen, wobei St. Pölten und Oberösterreich bereits auf der Liste stehen.

Die Ladestation für die E-LKWs wurde so gestaltet, dass die Fahrzeuge während der Beladung mit Getränkepaletten gleichzeitig Strom tanken können. “Diese Anordnung ist vor allem aus finanzieller Sicht entscheidend”, erklärt Leichtfried. Dadurch lassen sich unnötige Ladezeiten vermeiden, die Touren optimal planen und die Kosten pro geladenem Kilowattstunde minimieren. Diese effiziente Lösung wurde in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC entwickelt.

Die Elektromobilitätsstrategie von Coca-Cola HBC Österreich basiert auf einer konsequenten Energiestrategie. Müller betont: “Seit 2017 beziehen wir 100 % unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen.” Der Standort wird hauptsächlich durch Wasserkraft und eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von rund 26.800 Quadratmetern auf dem Dach des Unternehmens versorgt. Leichtfried ergänzt, dass vier von fünf in Österreich konsumierten Getränken des Unternehmens – darunter Coca-Cola, Fanta, Sprite und Römerquelle – im Land selbst abgefüllt werden. Die Coca-Cola HBC Gruppe hat sich zudem international das Ziel gesetzt, ihre Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 auf Netto-Null zu reduzieren.

Für die Umsetzung der Ladeinfrastruktur hat sich Coca-Cola HBC Österreich bewusst für ÖAMTC ePower.Business entschieden. Müller erläutert: “Wir erhalten hier mehrere Dienstleistungen aus einer Hand.” Dazu gehören der Aufbau der Infrastruktur sowie das Reporting und Monitoring von Ladevorgängen und Verbräuchen.

Ein weiterer Vorteil dieser Partnerschaft ist die Möglichkeit für Transportpartner, im Notfall extern zu laden, während sie gleichzeitig die In-house-Lösung am Standort nutzen können. Dies gewährleistet dem Unternehmen die Planungssicherheit, die für eine wachsende elektrische Flotte erforderlich ist.

Mit über 130.000 gefahrenen Kilometern auf dem ersten E-LKW, mehr als der Hälfte des Fuhrparks, der bereits elektrifiziert ist, und dem zweiten Elektro-LKW, der täglich Graz beliefert, zeigt Coca-Cola HBC Österreich, wie die Transformation zu einer elektrischen Flotte Schritt für Schritt gelingt. ÖAMTC ePower.Business liefert dafür die technische und organisatorische Grundlage, vom Laden zuhause bis zum Schnelllader am Depot.

#Coca-Cola HBC#E-LKW#Elektromobilität#Ladeinfrastruktur#Nachhaltigkeit#ÖAMTC#Transporte

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