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FlexPod AI: NetApp und Cisco erweitern Plattform mit validierten Architekturen und Splunk‑SOAR

7. Juni 2026 um 13:28·Benjamin Jung
FlexPod AI: NetApp und Cisco erweitern Plattform mit validierten Architekturen und Splunk‑SOAR

LGR Reutlingen – 07 Juni 2026 | NetApp and Cisco Expand FlexPod With Validated AI Architectures and Splunk SOAR Storage Response steht im Zentrum einer Ankündigung, die das Zusammenspiel von Rechenleistung, Datenmanagement und Sicherheit neu definiert. Die beiden Technologiegiganten präsentieren ein erweitertes Portfolio an FlexPod‑validierten Lösungen, das Unternehmen helfen soll, KI‑Workloads effizient, skalierbar und vor allem sicher zu betreiben.

Die Partnerschaft zwischen NetApp und Cisco reicht bereits mehrere Jahre zurück. FlexPod, das seit jeher als konvergierte Architektur Compute, Netzwerk und Storage kombiniert, hat sich als verlässliche Basis für hybride Cloud‑Umgebungen etabliert. Mit dem neuen Angebot wird die Plattform nun gezielt um die Anforderungen moderner KI‑Trainings‑ und Inferenzpipelines ergänzt. Kunden erhalten dadurch ein vorgeprüftes Blueprint, das die Komplexität der Integration reduziert und gleichzeitig ein hohes Maß an Performance garantiert.

NetApp and Cisco Expand FlexPod With Validated AI Architectures and Splunk SOAR Storage Response

Ein zentrales Argument der Erweiterung ist die wachsende Belastung von Dateninfrastrukturen durch KI‑Anwendungen. Unternehmen sehen sich zunehmend mit der Aufgabe konfrontiert, konsistente Leistung über unterschiedlichste Umgebungen hinweg sicherzustellen – von On‑Premise‑Rechenzentren bis zu Edge‑Standorten. Dallas Olson, Chief Commercial Officer bei NetApp, betont, dass Kunden durch die langjährige FlexPod‑Zusammenarbeit bereits bis zu 20 % ihrer Verwaltungszeit einsparen konnten. Mit den neuen, gemeinsam entwickelten Architekturen soll dieser Nutzen weiter ausgebaut werden, indem KI‑Adoption beschleunigt und Risiken durch integrierte Sicherheitsmechanismen minimiert werden.

Jeremy Foster, General Manager und Senior Vice President bei Cisco, ergänzt, dass Sicherheit von Anfang an in KI‑Infrastrukturen eingebaut sein muss. Datenexposition, Governance‑Lücken und regulatorische Vorgaben seien typische Stolpersteine, die ohne ein Zero‑Trust‑Modell schnell zu kritischen Schwachstellen führen können. Die neuen FlexPod‑Lösungen greifen genau hier mit dem Cisco Secure AI Factory‑Framework ein, das Richtlinien‑basierte Kontrollen über den gesamten KI‑Lebenszyklus hinweg durchsetzt.

Die vorgestellten Referenzarchitekturen richten sich an Unternehmen in unterschiedlichen Phasen der KI‑Reife. Für großflächige Enterprise‑Deployments werden Kombinationen aus NetApp‑Datendiensten, Cisco‑Netzwerkkomponenten und NVIDIA‑KI‑Technologien bereitgestellt. Typische Anwendungsfälle umfassen Retrieval‑Augmented Generation (RAG) und semantische Suche – Prozesse, bei denen KI‑Modelle direkt auf den Datenbestand zugreifen, ohne teure Datenbewegungen durchführen zu müssen.

Ein Highlight ist das NetApp AFX‑System, ein disaggregiertes All‑Flash‑Storage, das Performance und Kapazität unabhängig voneinander skalieren lässt. Gerade bei KI‑Pipelines, die ungleichmäßige Ressourcen‑Profile aufweisen, ist diese Flexibilität entscheidend. Ergänzt wird das Angebot durch den NetApp AI Data Engine, der Datenentdeckung, -aufbereitung und Governance automatisiert. In Kombination mit dem NVIDIA AI Data Platform Reference Design entsteht ein durchgängiger Daten‑zu‑KI‑Pfad, der sowohl Geschwindigkeit als auch Datensicherheit gewährleistet.

Auf Netzwerkseite stellt Cisco das Nexus One‑AI‑Networking‑Fabric bereit. Das System verwandelt das klassische Netzwerk in ein deterministisches, hochperformantes Mesh, das die Auslastung von GPUs, TPUs und anderen XPU‑Beschleunigern optimiert. Durch die Reduzierung von Latenzzeiten lassen sich Job‑Durchlaufzeiten signifikant verkürzen – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Unternehmen, die KI‑gestützte Produkte in Echtzeit bereitstellen wollen.

Die Erweiterung richtet sich jedoch nicht ausschließlich an globale Großunternehmen. Für kleinere Teams und abteilungsinterne Projekte gibt es vorkonfigurierte Lösungen, die speziell auf AI‑Inference und RAG‑Workflows zugeschnitten sind. Diese Pakete ermöglichen es, bestehende Datensätze zu nutzen, ohne dass tiefgreifendes Infrastruktur‑Know‑how nötig ist. Der vereinfachte Deploy‑Ansatz soll die Einstiegshürden senken, ohne die strengen Unternehmens‑ und Sicherheitsstandards zu verwässern.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Edge‑Computing. Die neuen Architekturen kombinieren Cisco Unified Edge‑Plattformen mit NetApp‑Speicher, um KI‑Inference nahe an den Datenquellen auszuführen. Container‑ und Virtualisierungs‑Workloads können so dezentral, aber zentral verwaltet und automatisiert ausgerollt werden. Policy‑basierte Orchestrierung sorgt dafür, dass Deployments über mehrere Standorte hinweg konsistent bleiben und der Verwaltungsaufwand minimal ist.

Parallel zur Infrastruktur‑Erweiterung wurde die Zusammenarbeit mit Splunk vertieft. Das Ergebnis ist ein NetApp‑Splunk SOAR‑Playbook, das automatisierte Reaktionsmaßnahmen direkt auf ONTAP‑Speichersysteme ermöglicht. Sobald Splunk Enterprise Security Anomalien aus dem NetApp Ransomware Resilience‑Modul meldet, können vordefinierte Aktionen wie das Anlegen von Snapshots, das Blockieren verdächtiger Benutzer oder das Offline‑Schalten von Volumes ausgelöst werden. Dieser Ansatz verlagert einen Teil der Incident‑Response näher an die Datenebene und verkürzt die Zeit bis zur Eindämmung erheblich.

Durch die Integration von Storage‑Level‑Automatisierung in die SOAR‑Workflows entsteht ein ganzheitliches Defense‑in‑Depth‑Modell. NetApp, Cisco und Splunk kombinieren ihre Stärken – Datenmanagement, sichere Netzwerk‑Architektur und fortschrittliche Analytik – zu einer Lösung, die nicht nur Angriffe erkennt, sondern proaktiv Gegenmaßnahmen einleitet. In einer Zeit, in der KI‑gestützte Cyberangriffe immer raffinierter werden, ist diese Fähigkeit ein entscheidender Unterschied.

Der operative Nutzen lässt sich bereits in Kennzahlen messen. Unternehmen, die das Playbook einsetzen, berichten von einer deutlichen Reduktion der Mean‑Time‑to‑Contain (MTTC) und von geringeren personellen Aufwänden im Security‑Operations‑Center. Die Möglichkeit, direkt auf ONTAP zu reagieren, reduziert zudem das Risiko einer Datenexfiltration, weil kritische Aktionen nicht mehr über mehrere Systemschichten koordiniert werden müssen.

Markt‑ und Branchenanalysten sehen in der Kombination von FlexPod, NVIDIA und Splunk einen Schritt hin zu standardisierten KI‑Infrastrukturen, die ähnlich wie öffentliche Cloud‑Services konsistent und wiederholbar bereitgestellt werden können. Gleichzeitig bleibt die Kontrolle über Daten und Sicherheitsrichtlinien im Besitz des Unternehmens – ein entscheidender Faktor für regulierte Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und die öffentliche Verwaltung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass NetApp and Cisco Expand FlexPod With Validated AI Architectures and Splunk SOAR Storage Response nicht nur ein Produkt‑Launch, sondern ein strategisches Signal an die gesamte IT‑Landschaft ist: KI‑Infrastruktur muss von Grund auf sicher, skalierbar und automatisiert sein. Wer frühzeitig auf diese vorgeprüften Bausteine setzt, kann nicht nur die Time‑to‑Market für KI‑Anwendungen verkürzen, sondern auch das Risiko von Datenverlusten und Sicherheitsvorfällen deutlich senken.

#AI‑Infrastruktur#Cisco#Cybersicherheit#Edge Computing#FlexPod#NetApp#NVIDIA#Splunk

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